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Autorin:

Verena Klee

 

Sie ist system-integrative Beraterin

und Coach

aus Büdingen

 

 

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Das kostenlose Familienmagazin für Hanau, Gelnhausen und Umgebung

 

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Mit Tieren Sprache und Lesen fördern

Sprache ist mehr als Sprechen

 

Kommunikationsfähigkeit bedeutet viel mehr, als sich verbal mit sich selbst und seiner Umwelt auseinander zu setzen. Die Art und Weise unserer Kommunikation sagt auch viel über unsere Persönlichkeit aus.

 

Sprechen und Sprache sind zwei sehr unterschiedliche Vorgänge. Sprache braucht zwei wichtige Voraussetzungen: erstens die Möglichkeit, sich etwas nicht Vorhandenes vorzustellen und zweitens die Lust, einem „Du“ etwas zu erzählen. Und wenn das gelingt, beginnt man Sprache auch auf andere Weise - dem Lesen - zu entdecken, zu erweitern und sich auf Fantasiereisen zu geben.

 

Aber manchmal fällt es einem Kind schwer, die Buchstaben zu verstehen und Texte zu begreifen. Lehrer und Eltern verstehen nicht, weshalb das Kind hier Schwierigkeiten hat, und dies kann dann zu Problemen in der Schule und Familie führen.

 

Hier kommen nun die Tiere ins Spiel: Tiere kennen keine Vorurteile, sie üben keinen Druck aus, sind geduldig und freuen sich, dabei sein zu dürfen. Kinder können sich ihnen gegenüber leichter öffnen und sind dadurch eher bereit, etwas zu erzählen und ihnen vorzulesen. Aus diesem Grund bietet die Tierische Hilfe Kindern eine Hilfestellung beim Erfassen der Sprache und dem Lesen. In Kleingruppen werden folgende Ziele verfolgt:

 

• Kinder sollen einen Raum haben, sich verbal auszudrücken.

• Interesse an Buchstaben, Lesen und am Buch sollen geweckt werden.

• Die Lesekompetenz der Kinder kann sich dadurch erhöhen.

• Das seelische Gleichgewicht kann sich stabilisieren.

• Erfolgserlebnisse sollen vermitteln werden.

• Die Kommunikationsbereitschaft kann gefördert werden.

• Der artgerechte Umgang mit Tieren wird vermittelt.

• Ängste können abgebaut werden.

 

Beim „tierischen Buchstabenspaß“ geht es hauptsächlich darum, dass der Umgang mit der Sprache und den Buchstaben spielerisch geübt wird sowie leichte Texte gelesen werden. Beim „tierischen Lesespaß“ werden vor allem das (laute) Lesen und die Lesewahrnehmung  gefördert.

 

Es wird gemeinsam gelesen, es kann aber auch jeder alleine den Tieren vorlesen. Hierfür stehen Bücher zur Auswahl, gerne können aber auch eigene Bücher mitgebracht werden. Wenn Ihr Kind sehr wenig spricht oder Probleme in der Schule, beim Lesen und Verstehen von Texten hat, dann ist die Tierische Hilfe sicherlich ein Weg, hier Unterstützung zu bekommen.

 

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