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Autorin:

Sarah Rausch

 

Sie hat einen Sohn und ist Inhaberin einer Logopädiepraxis

in Schöneck-

Büdesheim

 

 

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„Kommunikation verbindet Menschen“

 

Wann zum Logopäden?

 

„Kommunikation verbindet Menschen“ – bei Kindern bildet diese Aussage keine Ausnahme. Aus diesem Grund fragen sich Eltern oftmals, zu welchem Zeitpunkt sie bei einem Logopäden vorstellig werden sollten.

 

Zunächst sei gesagt, dass die Sprachentwicklung bei jedem Kind sehr individuell verläuft, das heißt einer Phase mit großen Fortschritten kann eine Phase mit scheinbarer Stagnation folgen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Sprachentwicklung des eigenen Kindes sollten Eltern zunächst ihren Kinderarzt fragen.

 

Dieser kann bei Bedarf eine logopädische Verordnung ausstellen, sodass eine ausführliche Diagnostik beim Logopäden durchgeführt werden kann. Anhand von Diagnostik und Anamnese werden dann die Therapieinhalte festgelegt.

 

Eine logopädische Behandlung erfolgt meist als Einzeltherapie und dauert in der Regel 45 Minuten. Die Therapieinhalte werden spielerisch verpackt und immer wieder an den aktuellen Entwicklungsstand angepasst.

 

Im Folgenden finden Sie einige Anhaltspunkte, wann eine Vorstellung beim Logopäden in Betracht gezogen werden sollte:

 

• Ihr zweijähriges Kind spricht weniger als 50 Wörter und bildet noch keine Zweiwortsätze wie etwa „Mama hoch“ oder „Ball haben“

 

• Ihr viereinhalbjähriges Kind kann bestimmte Laute nicht richtig bilden oder nicht richtig verwenden, es sagt etwa „Tatze“ statt „Katze“ oder „Sule“ statt „Schule“

 

• Die Mundmuskulatur Ihres Kindes wirkt schlaff, es tritt viel Speichel aus und es kommt zu einer vermehrten Mundatmung.

 

• Der aktive und/oder passive Wortschatz erscheint nicht altersgerecht.

 

• Ihr Kind hat Probleme beim Satzbau oder bei der Verwendung von grammatikalisch korrekten Strukturen, etwa bei der Artikelverwendung oder der Pluralbildung.

 

• Ihr Kind kann nicht flüssig sprechen, es kommt zu Blockaden, Wortwiederholungen oder Teilwortwiederholungen, meist verbunden mit einer körperlichen Anspannung oder wachsender Sprechangst.

 

• Ihr Kind hat eine chronisch heisere Stimme und spricht zunehmend nasal.

 

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