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Autorin:

Bianca Niermann

 

Sie hat zwei Töchter und ist Eltern-, Säugling- und Kleinkind-beraterin.
Marte Meo     Therapeutin

 

 

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Schlafcoaching

 

Acht goldene Regeln

 

Ein kleines Baby zu versorgen, kann ganz schön anstrengend sein. Sicher sind Sie häufig müde und unsicher, ob Sie alles richtig machen? Hier sind ein paar Tipps, wie Sie bereits in den ersten drei Monaten und darüber hinaus mit einem regelmäßigen Schlaf-Wach-

Rhythmus eine stabile Entwicklung unterstützen und späteren Schlafstörungen vorbeugen können:

 

▪ Haben Sie keine Angst Ihr Baby in den ersten drei Monaten zu verwöhnen! Es ist noch vollkommen auf Ihre Unterstützung angewiesen (Tragen, Saugen an der Brust, sanftes Wiegen, vertrauter Geruch und vertraute Stimme).

 

▪ Nicht jedes Weinen ist Hunger oder Müdigkeit. Versuchen Sie einen Schlaf-Wach-Rhythmus anzubahnen! Das hilft zu erkennen, ob Ihr Baby müde ist, Körperkontakt braucht, sein Saugbedürfnis stillen will oder einfach nur ein wenig auf Ihrem Arm liegen möchte. Ein geeigneter Rhythmus richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach den natürlichen Bedürfnissen eines Säuglings. Dieser könnte so aussehen: Aufwachen, füttern, wach sein, entspannen, schlafen...

 

▪ Vermeiden Sie eine Überreizung des Säuglings. Häufiges Herumtragen oder hopsen auf dem Gymmnastikball erzeugen eher eine Überforderung. „Weniger ist mehr“. Gestalten Sie die Atmosphäre vor dem Schlafenlegen reizarm und verzichten Sie auf Spieluhr oder Musik!

 

▪ Sorgen Sie für genug Ruheinseln für sich selbst!

 

▪ Bringen Sie Regelmäßigkeit in Ihren ­Babyalltag!

 

▪ Bleiben Sie bei einer Beruhigungsstrategie, die Sie immer wieder wiederholen!

 

▪ Vermeiden Sie Übermüdung und bringen Sie Ihr Baby bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit ins Bett.

 

▪ Wenn Sie Probleme mit Ihrem Baby ­haben, wenden Sie sich an eine Schrei­ambulanz oder an einen Babycoach/Schlafcoach.

 

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